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    Eine Studie zur Untersuchung der Inavolisib-Behandlung bei Personen mit kastrationsresistentem Prostatakrebs, der sich auf andere Körperteile ausgebreitet hat

    A Study to Test Inavolisib Treatment in Participants With Metastatic Castration-Resistant Prostate Cancer

    • Krebs
    • Prostatakrebs
    • Castration resistant prostate cancer
    • Metastatic castration-resistant prostate cancer

    Basisinformationen

    Gender
    Male
    Age
    ≥18 Years
    Healthy Volunteers
    No
    Sponsor Hoffmann-La Roche
    Phase Phase 2
    Study Identifier NCT07287150, CO45813, 2025-521327-67-00,2025

    1. Warum wird diese Studie durchgeführt?

    Das metastasierte kastrationsresistente Prostatakarzinom (mCRPC) ist Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium. Dies tritt auf, wenn der Krebs nicht mehr auf Behandlungen anspricht, die den Testosteronspiegel senken (kastrationsresistent), und sich auf andere Körperteile ausgebreitet hat (metastasiert). Testosteron ist ein männliches Hormon, das das Wachstum von Prostatakrebs unterstützt. Daher zielen viele Behandlungen darauf ab, Testosteron-Spiegel zu senken. Forscher untersuchen neue Behandlungsoptionen, um die Krankheit besser zu kontrollieren.

    In dieser Studie wird ein Medikament namens Inavolisib untersucht. Es wird zur Behandlung von mCRPC entwickelt.

    Inavolisib ist ein Medikament in der Erprobung. Das bedeutet, dass die Gesundheitsbehörden (wie die USamerikanische Arzneimittelbehörde FDA und die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA) Inavolisib (in Kombination mit Enzalutamid) nicht zur Behandlung von mCRPC zugelassen haben.

    Ziel dieser Studie ist es, die Wirkungen von Inavolisib plus Enzalutamid bei mCRPC-Patienten mit Standardbehandlungen wie Hormonbehandlungen (Enzalutamid oder Abirateron) oder Chemotherapie (Docetaxel) zu vergleichen.

    2. Wer kann an der Studie teilnehmen?

    Männer ab 18 Jahren können an der Studie teilnehmen, wenn sie ein sich verschlimmerndes mCRPC und einen niedrigen Testosteronspiegel (unter 50 ng/dl) haben. Sie sollten bestimmte Veränderungen (sogenannte Mutationen) in ihren Krebszellen aufweisen. Um nach diesen speziellen Krebsmarkern zu suchen, müssen sie bereit sein, eine zuvor entnommene Tumorprobe abzugeben. Wenn keine zuvor entnommene Probe verfügbar ist, kann eine neue kleine Gewebeprobe im Rahmen einer sogenannten Biopsie entnommen werden.

    Personen mit Krebs, der sich auf die Leber ausgebreitet hat, können möglicherweise nicht an dieser Studie teilnehmen. Außerdem werden Personen ausgeschlossen, die an Diabetes oder Prädiabetes leiden, zuvor bestimmte Krebsbehandlungen erhalten haben oder nicht in der Lage sind, Tabletten zu schlucken.

    Möglicherweise gibt es weitere Kriterien, die Personen erfüllen müssen. Diese werden in einem Gespräch mit einem Prüfarzt näher erläutert.

    3. Wie läuft diese klinische Studie ab?

    Die Personen werden voruntersucht, um zu prüfen, ob die Studie für sie infrage kommt. Zunächst gibt es einen Vorauswahl-Zeitraum von bis zu 3 Monaten vor dem Behandlungsbeginn, um das Vorhandensein einer bestimmten Krebsmutation zu überprüfen. Wenn der Biomarker vorhanden ist, der für die Teilnahme an der Studie erforderlich ist (Biomarker-positiv), gibt es einen Voruntersuchungs-Zeitraum von 28 Tagen vor dem Behandlungsbeginn, in dem überprüft wird, ob die Person die anderen Studienanforderungen erfüllt. Die Behandlung erfolgt in Zyklen, die jeweils 3 Wochen dauern.

    Alle Teilnehmer dieser Studie werden nach dem Zufallsprinzip (wie beim Werfen einer Münze) in 2 Gruppen aufgeteilt. Die Wahrscheinlichkeit, in eine der folgenden Behandlungsgruppen aufgenommen zu werden, ist für beide Gruppen gleich groß:

    • Gruppe 1 erhält täglich Inavolisib plus Enzalutamid, beides in Tablettenform.
    • Gruppe 2 erhält entweder täglich Enzalutamid oder Abirateron in Tablettenform oder alle 3 Wochen Docetaxel als Tropfinfusion in eine Vene (intravenöse Infusion).

    Teilnehmer der Gruppe 1 und Teilnehmer der Gruppe 2, die Abirateron oder Enzalutamid erhalten, setzen ihre Behandlungen fort, bis sich der Krebs verschlimmert. Docetaxel wird nur für maximal 10 Zyklen verabreicht.

    Nach einer frühen Überprüfung der Studienergebnisse können Teilnehmer, die keine bestimmte Krebsmutation aufweisen (Biomarker-negativ), auch in eine separate Gruppe aufgenommen werden. In dieser speziellen Gruppe erhält ein Teil der Teilnehmer täglich Inavolisib plus Enzalutamid, beides in Tablettenform, während der andere Teil täglich nur Enzalutamid in Tablettenform erhält.

    Dies ist eine sogenannte „offene“ Studie. Das bedeutet, dass alle Beteiligten, einschließlich Teilnehmer und Prüfarzt, wissen, welche Studienbehandlung dem Teilnehmer verabreicht wird.

    Während dieser Studie haben die Teilnehmer in den ersten 3 Zyklen mindestens einmal wöchentlich einen Termin beim Prüfarzt. Danach werden sie für den Rest der Studie einmal alle 3 Wochen vom Prüfarzt untersucht. Sie erhalten die Behandlung, bis sich ihre Krankheit verschlimmert oder unerwünschte Wirkungen auftreten, die ein Absetzen erfordern. Einen Monat nach Abschluss der Studienbehandlung haben die Teilnehmer einen Besuchstermin zur Sicherheitsnachbeobachtung. Zusätzlich zum standardmäßigen Besuchstermin zur Nachbeobachtung nach einem Monat für alle Teilnehmer haben die Teilnehmer, die nach der Behandlung mit Inavolisib einen hohen Blutzuckerspiegel entwickeln, bis zu 3 Monate lang monatliche Besuchstermine zur Nachbeobachtung. Bei diesen Besuchsterminen überprüft der Prüfarzt den Blutzuckerspiegel und das Wohlbefinden der Teilnehmer. Die Gesamtdauer der Studienteilnahme beträgt etwa 3 Jahre. Die Teilnehmer haben das Recht, die Studienbehandlung jederzeit abzubrechen und die Studie zu verlassen, wenn sie das möchten.

    4. Welches sind die Hauptergebnisse, die in dieser Studie überprüft werden sollen?

    Das Hauptergebnis, das in der Studie gemessen wird, um zu beurteilen, ob das Medikament gewirkt hat, ist die Zeit, die die Teilnehmer leben, ohne dass sich ihre Krebserkrankung verschlechtert, im Vergleich zu denen, die das Medikament nicht erhalten haben. Es werden regelmäßige Scans durchgeführt, um Veränderungen der Krebserkrankung zu beurteilen. Weitere wichtige Ergebnisse, die in der Studie ermittelt werden:

    • Bei wie vielen Teilnehmern die Krebserkrankung nach der Behandlung zurückgegangen ist
    • Anzahl der Teilnehmer mit einer Abnahme um mehr als 50 % bzw. 90 % des prostataspezifischen Antigens (ein Protein, das von der Prostata produziert wird und im Blut vorhanden ist; es wird mit Krebs in Verbindung gebracht)
    • Wie viel Zeit zwischen dem ersten Ansprechen auf die Behandlung und der Verschlechterung der Krebserkrankung vergeht
    • Die Lebensdauer der Teilnehmer
    • Anzahl und Schwere etwaiger unerwünschter Wirkungen

    5. Welche Risiken oder Nutzen gehen mit einer Teilnahme an dieser Studie einher?

    Die Teilnahme an der Studie kann dazu führen, dass es den Teilnehmern besser geht. Das muss aber nicht der Fall sein. Die im Rahmen der Studie gesammelten Informationen können möglicherweise in Zukunft anderen Personen mit ähnlichen Erkrankungen helfen.

    Zum Zeitpunkt der Durchführung der Studie ist womöglich nicht vollständig bekannt, wie sicher und wirksam die Studienbehandlung ist. Klinische Studien bergen Risiken für die Teilnehmer. Diese Risiken sind jedoch in der Regel nicht größer als diejenigen im Zusammenhang mit einer routinemäßigen Behandlung oder dem natürlichen Fortschreiten der Erkrankung. Personen, die an einer Teilnahme interessiert sind, werden über die Risiken und den Nutzen sowie über alle zusätzlichen Maßnahmen oder Untersuchungen, die möglicherweise bei ihnen vorgesehen sind, informiert. Alle Einzelheiten der Studie werden in der Patienteninformation und Einwilligungserklärung beschrieben. Dazu gehören Informationen über mögliche Wirkungen sowie andere Behandlungsmöglichkeiten.

    Risiken im Zusammenhang mit der Studienbehandlung
    Die Studienbehandlungen könnten unerwünschte Nebenwirkungen bei den Teilnehmern verursachen. Diese Nebenwirkungen können leicht bis schwer und sogar lebensbedrohlich sein und von Person zu Person unterschiedlich ausfallen. Während dieser Studie werden die Teilnehmer regelmäßig auf Nebenwirkungen hin untersucht.

    Die Teilnehmer werden über die bekannten und möglichen Nebenwirkungen von Inavolisib, Enzalutamid, Abirateron und Docetaxel informiert, die aufgrund von an Menschen durchgeführten Studien und Laborstudien oder Kenntnissen über ähnliche Medikamente bekannt sind. Bekannte Nebenwirkungen sind ein hoher Blutzuckerspiegel, Müdigkeit oder Schwächegefühl, Übelkeit, Erbrechen und Schwellungen oder Geschwüre im Mund oder an den Lippen. Die Teilnehmer werden über alle bekannten Nebenwirkungen beim Schlucken von Tabletten oder intravenösen Infusionen informiert.

    Zu den bekannten Nebenwirkungen der Infusion gehören allergische Reaktionen wie Hitzewallungen, Hautreaktionen, Juckreiz, Engegefühl in der Brust, Atembeschwerden, Fieber oder Schüttelfrost, Rückenschmerzen und niedriger Blutdruck.

    Die Studienmedikamente könnten ein ungeborenes Kind schädigen. Frauen und Männer müssen Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass ein ungeborenes Kind der Studienbehandlung ausgesetzt wird.

    Diese Seite fasst Informationen von öffentlichen Studienregister-Websites wie ClinicalTrials.gov, EuClinicalTrials.eu, ISRCTN.com usw. zusammen. Weitere Informationen zu dieser Studie finden Sie auf der Registerkarte „Für medizinische Fachkräfte" oder auf einer der Studienregister-Websites.

    Die Informationen stammen direkt von Websites öffentlicher Register wie ClinicalTrials.gov, EuClinicalTrials.eu, ISRCTN.com usw. und wurden nicht modifiziert.

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      Was ist klinische Forschung?

      In der klinischen Forschung arbeiten Wissenschaftler:innen und medizinische Fachkräfte gemeinsam mit freiwillige Teilnehmenden auf ein Ziel hin: bessere Therapieergebnisse für Patient:innen. Klinische Studien sind ein wesentlicher Bestandteil dieses Prozesses. Sie sind streng reguliert und basieren auf behördlich genehmigten Studienprotokollen.